Beschwerden bei Fristverfall oder wenn Aufwand und Ertrag nicht übereinstimmen

Die zuständige Zollkreisdirektion ist in vier Fällen nicht auf die Beschwerde gegen die Veranlagungsverfügung (Antrag auf nachträgliche Präferenzgewährung) der Beschwerdeführerin eingetreten, da die 60-tägige Beschwerdefrist nach Art. 116 Zollgesetz verfallen war. Diese Entscheide hat die Beschwerdeführerin an das Bundesverwaltungsgericht (BVGer) weiter gezogen. Das BVGer erläutert in seinen Entscheiden (A-1281/2015, A-1283/2015, A-1294/2015 und A-1269/2015), dass lediglich geprüft werden kann, ob zu Recht nicht auf die Beschwerde eingetreten wurde, nicht jedoch, ob dem Antrag auf nachträgliche Präferenzveranlagung hätte entsprochen werden können.
Das BVGer entschied, dass zu Recht nicht auf die Beschwerde eingetreten wurde und verrechnete der Beschwerdeführerin die Verfahrenskosten von CHF 500.00 pro Entscheid.
Diese Entscheide zeigen erneut, dass nach Ablauf der 60-tägigen Beschwerdefrist grundsätzlich auf das Einreichen von Beschwerden gegen die Veranlagungsverfügung (Zoll) verzichtet werden kann. Solche Eingaben generieren der Beschwerdeführerin als auch der Verwaltung grundsätzlich lediglich administrativen und finanziellen Aufwand.

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